Sölden News

Blog zum Skigebiet Sölden – Ötztal


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Hannibal in Sölden: Wollt ihr das absolute Gletscherspektakel?

Die Geschichte dahinter

Dieses Spektakel müsst ihr euch ein klein wenig erarbeiten. Aber keine Sorge. Es dauert nicht lange. Aber ein wenig Kontextwissen kann in diesem Fall nicht schaden. 218 vor Christus überquerte ein gewisser Hannibal, gesäumt von einem Heer von 60.000 Afrikanern, Spaniern und Kelten, Elefanten und zahllosen Pferden in lediglich 10 Tagen den Alpenhauptkamm. Dass Hannibal damit auch in Bezug auf die Eroberung Roms zögerte hatte weitreichende geopolitische Folgen.

Spektakel

Aber genug von dieser Mini-Geschichtsstunde. Hin zum Spektakel. 500 Teilnehmer sind bei diesem Ereignis vor Ort, die eingesetzten Mittel sind am Puls der Zeit. Ich sage nur: Flugzeuge, Helikopter, Skidoos und noch viel mehr. Dass die Choreographien messerscharf ins Szene gesetzt sind versteht sich dabei von selbst. Dass die Kulisse auf 2680 Metern Höhen nichts weniger als atemberaubend ist, kommt außerdem noch dazu. Aber seht am besten einfach selbst:

Was ihr wissen müsst

Ihr bekommt es bei Hannibal mit der größten, von der Natur geformten Showbühne der Welt zu tun. Hinter dieser Show steckt das Künstlernetzwerk Lawine Torrén. Der Text stammt von Joey Wimplinger, als Sprecher fungiert der in Österreich bei Gott nicht unbekannte Harald Krasnitzer. Als Produzenten sind neben Lawine Torrén auch Red Bull und Sölden selbst im Spiel.

Stattfinden wird das Großereignis am 12. April um 19:30, also dann wenn die Abenddämmerung einsetzt. Einstellen müsst ihr euch auf 67 überwältigende Minuten. Stehplätze für Erwachsene kosten 47 Euro, für Kinder und Jugendliche (Jahrgang 2003-2012) müsst ihr lediglich 25 Euro berappen.

Auch ein Shuttlebus ist eingerichtet. Richtung Gletscher geht es zwischen 17:00 und 19:30, Haltestellen in Sölden sind die Giggijochbahn, der Postplatz und die Gaislachkoglbahn. Vom Gletscher wieder talwärts kommt ihr zwischen 21:30 und 24:00. Auch mit dem Privat-PKW ist der Event-Ort über die Gletscherstraße erreichbar, am Rettenbachgletscher sind dann genügend Parkplätze vorhanden.

Fazit

Das ist ein Event, den ihr nicht verpassen solltet. Achja: Auch Skifahren kann man natürlich zu diesem Zeitpunkt noch. Es bietet sich also womöglich an, ein wenig länger zu bleiben und nicht „nur“ wegen Hannibal zu kommen. Dazu solltet ihr euch um die passende Unterkunft kümmern, und schon steht dem späten Skivergnügen nichts mehr im Wege!

Titelbild (c) Sölden.com


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NEU: Top-Mountain Cross-Point Obergurgl: Tolle Architektur am Berg!

Ich mag die Natur. Gerne darf sie auch unberührt sein. Ich erinnere mich auch noch an eine Schuh-Werbung, bei der laut „Berge brauchen keine Menschen“ skandiert wurde. Mag sein. Aber Fakt ist, dass es einiges an Architektur gibt, die sich nicht nur bestens in die Natur einfügt, sondern in Sachen Schönheit und Ästhetik noch ein Schäuflein drauflegt. Das nennt man dann gemeinhin gelungene Architektur, die alles sogar noch ein bisserl verschönert. Ein Beispiel für gelungen Architektur findet man in Obergurgl. Diese hört auf den Namen „Top Mountain-Cross-Point“. Was genau dahinter steckt, erfahrt ihr hier. Weiterlesen

hotel bergland sölden


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Hotel Bergland Sölden: Zeit zu Zweit!

Bergland Sölden zu Zweit: 1x SPORT und 1x WELLNESS bitte! Wir sind alle unterschiedlich. Und doch alle irgendwie ähnlich. Egal ob wir beim Sport oder bei Wellness Energie tanken: Ganz ohne Auszeit vom Alltag um die sprichwörtlichen Batterien wieder aufzuladen kommt niemand aus. Eine Auszeit zu zweit, das heißt auch, dass man ganz viel Zeit zu zweit verbringt und somit das nachholt, für das im Alltagsstress oft keine Zeit bleibt. Das Hotel Bergland in Sölden ist das perfekte Hotel für euch, um euch wieder mal richtig auf euch zu konzentrieren. Weiterlesen


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Nur für Erwachsene: Das Selfness Hotel Ritzlerhof in Sautens

Ihr habt schon von vielem gehört und noch mehr erlebt. Ihr kennt Kinderhotels, Wellnesshotels, Wanderhotels & Co. Von einem Erwachsenenhotel habt ihr bisher aber nicht gehört. Zumindest ich nicht. Geht es euch ähnlich? Und gehen eure  Gedanken bei diesem Begriff vielleicht auch in eine völlig falsche Richtung? Dann wird es Zeit, dass ihr euren nächsten Urlaub als Pärchen plant und dabei das Selfness Hotel Ritzerlhof mitdenkt. Vorerst solltet ihr ihn und seine Vorzüge kurz kennen lernen. Weiterlesen


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Bei der Planung des Familien-Skiurlaubes zur Haupt-Reisezeit kommt eine Frage unweigerlich auf:
„Was zahle ich als 4-köpfige Familie für den Skiverleih?“

Die Recherche der Skiverleih-Preise in Sölden kann mitunter einige Zeit kosten. Dies muss nicht sein. Als lokaler Skiverleiher – MIETSKI.COM – haben wir die Skiverleih Preise für Sölden anhand eines Preis-Beispiels transparent dargestellt.

Bei diesem Preisvergleich gilt es möglicherweise noch je nach Bedarf den Skischuh für einen oder beide Elternteile hinzuzufügen. Unserer Erfahrung nach haben die Eltern meistens ihre eigenen Skischuhe.


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Gay Snow Happening in Sölden

Jetzt mal ehrlich, hättet ihr es gewusst? Das Wort „gay“ bedeutete im englischen bis hinein in die 1960er Jahre so viel wie „fröhlich, vergnügt“. Bereits früh schon, im 18. Jahrhundert, schwang die Bedeutung „lebenslustig“ mit. Und das Wort „gay“ ist mittlerweile ohnehin ein recht neutrales Wort geworden, mit dem der schwule Lebensstil gut beschrieben wird. Wie sagte Klaus Wowereit schließlich einmal so schön: „Ich bin schwul – und das ist auch gut so.“

Ich würde es folgendermaßen ergänzen: Zum Glück gibt es schwule Männer, denn die Art und Weise, wie diese in Sölden bei den letzten Gay Snowhappening Party gemacht haben ist jetzt schon legendär. Davon können sich die sogenannten „Heteros“ noch mehr als nur ein paar Scheibe abschneiden. Auch wenn die frühere Bedeutung des Wortes im Heute also ein wenig in Vergessenheit geraten sein mag, so ist das Lebensgefühl dieser Bedeutungsebene immer noch da. Zum Glück. Denn Sölden wäre um eine Party und um ein wirklich exzessiv feierndes Partyvolk ärmer, wenn es das „Gay Snowhappening in Sölden nicht gäbe.

Auch 2014 wird wieder ganz viel Platz für Lebenslust, Party und Spaß sein...

Auch 2014 wird wieder ganz viel Platz für Lebenslust, Party und Spaß sein…

Na, seid ihr neugierig geworden und zählt ihr euch den Feierwütigen, die gut mit der alten Beschreibung und Bedeutung von „gay“ leben können und diese mit einer Brise Extravaganz garnieren? Dann solltet ihr jetzt ganz genau lesen. Denn ich bin sicher, dass in der Woche vom 22.03. (bis 28.03.!) genau die richtigen Leute die richtige, extravagante Party in Sölden feiern werden. Und ihr seid voll dabei und bildet noch einen zusätzlichen Farbklecks im ohnehin schon bunten Reigen von Events, Partys und interessanten Menschen.

Gay Snowhappening in Sölden – Was geht ab? 

Ihr fragt euch jetzt schon zu Recht: Was genau sind denn dieses Gay Snowhappening? Sagen wir es mal so: Mehr Ski- und Snowboardspaß, mehr urige Hüttenabende und mehr Party bis zum Abwinken werdet ihr in einer Woche so schnell nicht wieder erleben. Das Wochenprogramm ist wirklich gedrängt. Diese möchte ich auch kurz vorstellen.

Gleich am 22.03. könnt ihr voll in das Partygeschehen einsteigen, denn die CIRCUS Welcome Party im Philipp hat es wirklich in sich. Ein Welcome Drink bringt das Eis zum Schmelzen und ihr werdet gut gelaunt neue und alte Bekannte kennenlernen. Auch die DJs sind von internationalem Format und werden euch so richtig einheizen.

Ein weiterer Höhepunkt ist das „Gay Skiguiding“ oder auch die „Gay Fuchsjagd“. Das „Gay Fun Race“ hält genau das, was es verspricht… Ich merke gerade, dass es eigentlich zu viele Punkte sind, um hier aufgezählt zu werden. Es ist einfach zu viel Party und zu viel an interessanten Veranstaltungen da. Aber ich bin sicher, ihr werdet da mithalten können und auch nach dem dritten Tag Party nicht aufgeben. Falls ihr aber doch zwischendrin Erholung braucht, wartet die Therme Längenfeld schon mit einem entspannenden Spa-Abend auf euch…

Ihr seht also schon: Ihr werdet dieses bunte Programm ganz einfach selbst erleben müssen. Ich kann euch nur jetzt schon verraten: diese Woche ist absolut spektakulär! Ein Tipp noch: Der Partypass erleichtert euch das Party-Machen noch um einiges! Und hier findet ihr noch alle Details für das anstehende Gay Snow Happening! Jetzt seid ihr bestens gerüstet und informiert und dürft euch schon mal langsam „einfeiern“…


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Sölden Events elektrisieren…

Das Electric-Mountain Festival in Sölden steht vor der Tür. Und man sollte sich nicht scheuen, es eintreten zu lassen. Am besten selbst eintreten auf der Funzone Giggijoch und sich ganz auf dieses spektakuläre Festival einlassen.

Allein schon der Name selbst ist ja interessant. Wer ist hier elektrisiert? Der Berg? Das Festival? Die Musik? Das Publikum? Vermutlich ein bisschen was von allem. Grundsätzlich geht es aber um elektronische Musik, die in der Lage ist, die Massen zu elektrisieren und zu begeistern. Das ist dem Electric Mountain Festival schon bei der Premiere 2012 gelungen, bei der sich einige große Namen im Line-Up befanden. Von David Guetta, DJ Antoine, den Disco Boys und Mike Candys habt ihr sicher schon einmal gehört. Darauf verwette ich eine meiner zahlreichen Techno-Platten. Falls ihr die beiden wirklich nicht kennen solltet: „Welcome to St. Tropez“ und „When love takes over“ klingen euch sicher noch in den Ohren.

Die Idee dahinter ist relativ einfach und doch umso wirksamer: Man hole international angesagte DJs nach Sölden und sorge für einen Rahmen in dem sich alle Liebhaber elektronischer Musik euphorisch die Seele aus dem Leib tanzen können. Das Programm oszilliert dabei sehr geschickt zwischen den großen Klassikern, die wirklich alle zum Tanzen und Ausflippen bringen und zu dezent eingestreuten Leckerbissen für Fans etwas feinerer elektronischer Musik.

DAS elektrisierende Event in Sölden schlechthin… 

Sölden fokusiert hier nicht nur die jungen Techno und House Fans, sondern behält bei der Auswahl der DJs stets die breite Masse von Live-Event-Genießern im Auge und reißt auch diese schnell vom Hocker. Die Zielgruppe ist aus diesem Grund leicht genannt: Alle jene, die sich für elektronische Musik und pulsierende Beats interessieren und DJ-Kunst auf der Höhe der Zeit erleben möchten. Alle Jung- und Junggebliebenen werden hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Wo wir gerade davon sprechen: Los geht´s bereits am 14.03. mit dem Support Act „Pleasurekraft“, bis dann am 02.04., 03.04. und 04.04. die Topstars Klingande, Chuckie und Showtek und am 04.04. das absolute Highlight Martin Solveig dem Publikum kräftigst einheizen werden.

Jetzt werdet ihr sagen: Gut und Recht, klingt gut, aber: wo genau ist das Electric-Mountain Festival, das Highlight unter den Events in Sölden? Nun gut, passt auf, denn hier ist Nomen wirklich Omen. Denn die Sause unter den Sausen wird in der „Funzone Giggijoch“ steigen, also wirklich am Berg.

Jetzt wisst ihr ja schon so einiges, die letzte Frage die bleibt ist vor großen und tollen Festivals ja immer dieselbe: Wie bereite ich mich adäquat vor? Was muss ich kennen, hören, damit ich dann vor Ort weiß, was Sache ist? Natürlich Klingade, die am 02.04. ab 13:00 zu hören sein werden. Natürlich auch Chuckie und Showtek, die am Tag darauf, also am 03.03. die den Schnee zum schmelzen bringen werden. Vor allem aber das absolute Highlight, das am 04.04. seine DJ-Künste zum Besten geben wird: Martin Solveig.

Zum einhören sollte man sich noch einmal seinen größten Hit zu Gemüte führen, den er zusammen mit Dragonette angezettelt hatte: „Hello“. Doch Vorsicht: Das ist einer der Tracks, die man dann tagelang nicht aus seinem Kopf bringt. Der gute Mann ist nicht umsonst einer DER  französischen House-DJs und ganz nebenbei auch noch ein fantastischer Produzent.

Martin Solveig wird die Party zum Überkochen bringen...

Martin Solveig wird die Party zum Überkochen bringen…

Und weil die Party bekanntlich gar nicht lange genug dauern kann, solltet ihr dann auch noch einen Abstecher im Tal machen. Dort reiht sich Aprés Ski Bar an Aprés Ski Bar. Die Locations liegen nämlich alle entlang der Dorfstraße. Nicht umsonst wird Sölden auch als Aprés Ski Mekka bezeichnet. Bei der „Giggijoch-Talstation“ habt ihr den idealen Ausgangspunkt für den Ausklang des Electric Mountain Festivals.

Ihr seht es also schon: Nicht nur die Events in Sölden elektrisieren, sondern auch die „After-Hour“ nach den Events. Freut auch doch schon mal auf das „Electric Mountain Festival“ vor und stimmt euch schon mal mit der passenden Musik darauf ein …


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Sölden – Das perfekte Skigebiet für Anfänger

Sehr gute Skischulen und über 59 km blaue Pisten machen Sölden zu einem idealen Skigebiet für Skianfänger. Die zahlreichen Sessellifte, Tellerlifte und Förderbänder bieten dir perfekte Voraussetzungen, um deine ersten Schwünge in den Schnee zu zaubern. Ausserdem kannst du das Anfänger Skigebiet in Sölden bequem mit dem Zentrumsshuttle erreichen.

Breite und leichte Pisten am Tiefenbachferner

Breite und leichte Pisten am Tiefenbachferner

Sölden Hotspots für Skianfänger

Die beiden Gletscher, das Skigebiet Giggijoch und das Anfängerskigebiet Innerwald sind die Hot-Spots für Anfänger. Der Tiefenbachgletscher bietet sehr breite und leichte Pisten. Ein ideales und schneesicheres Anfängergelände findest du auch beim Mini Tiefenbach Übungslift, direkt beim Gletscher Parkplatz. Die Auffahrt zum Tiefenbachgletscher ist mit dem Auto möglich (bis Winterstart). Das Giggijoch ist für Anfänger sehr gut geeignet, dort findest du, jede Menge Skischulen und viele leichte Pisten. Man kann vom Giggijoch über leichte Pisten bis zu den Gletscherskigebieten Rettenbach und Tiefenbach pendeln. Die Talabfahrten sind für Anfänger nicht unbedingt zu empfehlen. Interessant ist auch das Anfängergebiet Innerwald leicht oberhalb von Sölden. Das neue Zentrum Shuttle bringt die Anfänger sicher vom Ortszentrum zu den Übungsliften Innerwald. Für die zwei Anfänger-Schlepplifte ist ein eigener günstiger Skipass verfügbar.

Urlaub mit den Kindern:

Im Kinderclub Pinguin Bobo können Ihre Kinder spielerisch Skifahren lernen. Ein Spaßparcour sorgt für Abwechslung. Die extra angefertigten Kinderlifte machen Ihren Kindern die ersten Versuche im Schnee leicht und schon nach wenigen Tagen werden Ihre Kleinen wie die Großen fahren.

Informationen für Anfänger:

Leichtes und überschaubares Pistenangebot, welches einfach zu erreichen ist
Breite Pisten
Übungshang
Übungslifte in Talnähe
Übungslifte im Skigebiet direkt an der Zubringerbahn
Eigener Anfängerskipass/Punktekarten
Pistenangebot für Anfänger: Blaue Pisten: 59km

Leichte Pisten am Giggijoch

Leichte Pisten am Giggijoch

Skischulen vor Ort:

Du kannst Einzelunterricht nehmen oder zusammen mit vier oder neun anderen Anfängern das Skifahren lernen. Professionelle SkilehrerInen bringen dir die richtige Technik bei, so wirst du nach wenigen Tagen das Skifahren in vollen Zügen genießen können.

Ski- & Snowboardschulen Sölden-Hochsölden:

Schischule am Giggijoch
Yellow Power Sölden
Ski- & Snowboardschule Vacancia Total
Tiroler Schischule – Ski & Race Ötztal-Sölden

Online Skiverleih für Sölden:

Skiverleih Mietski.com

Übungslift Mini Tiefenbach

Übungslift Mini Tiefenbach

Für Anfänger empfehlen wir in Sölden folgende Pisten:

Übungslift Mini Tiefenbach
Breite und leichte Pisten am Tiefenbachferner
Übungshang und leichte Pisten am Mini Giggijoch
Anfängerskigebiet Innerwald
Förderband beim Anfängergebiet Innerwald

Pistenpläne:

Allgemeine Pistenpläne erhälst du bei jeder Talstation, beim Tourismusverband, in deiner Unterkunft oder beim Skiverleih Mietski in Ötz. Den Online Pistenplan findest du auf Sölden interaktiver Pistenplan. Dort findest du alle blauen Pisten und kannst dir deine eigene Runde durch das Skigebiet Sölden zusammenstellen.

Tips fuer Skianfaenger:

– Schaffe dir einen genauen Überblick welche Pisten für dich geeignet sind.
– Lege genügend Pausen ein, damit du genug Kraft für den ganzen Tag hast.
– Bleibe als Anfänger auf den gesicherten „blauen“, maximal „roten“ Pisten.
– In den ersten Tagen im Skigbiet umbedingt eine Skischule aufsuchen.
– Meide in den ersten Tagen die Talabfahrt. Gerade am Nachmittag reicht die Kraft nicht mehr, um eine Kilometerlange Abfahrt zu bewältigen

Für Skianfänger ist Sölden das Topskigebiet in Tirol. Viel Spass!!


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Funpark Kühtai: Darf´s ein bisserl Spaß mehr sein?

Sangen nicht einst die Beach Boys in ihrer legendären Single „Fun, Fun, Fun“ davon, was so alles Spaß macht? Zweifellos wussten die vier Strandjungs jedenfalls wie man Spaß hat und was man dafür tun muss, um ebensolchen zu haben. Und ihre Songs sind wohl zu Recht gemeinhin dafür bekannt, dass sie sogar zutiefst Betrübten ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

So sehr man die Verdienste in Sachen Stimmungsaufhellung der Beach Boys würdigen muss und so sehr Brian Wilson in musikalischer Hinsicht genial war, so sehr hat er sich aber in einer Sache geirrt. Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass große Geister sich historisch gesehen immer auch wieder spektakulär geirrt haben, eines ist aber klar: Spaß und somit „Fun, Fun, Fun“ kann man nicht nur am Strand und am Surfbrett und mit Mädchen aus Kalifornien haben.

Funpark Kühtai

Von Kalifornien ins Kühtai… 

Der Blick muss also nicht in Ferne schweifen, denn das Gute und der Spaß liegen so nah. Denn nicht nur der Sand, Wärme und Sonnenschein bringen´s, sondern auch der Schnee, der Winter und viel Sonne dazu. Schnee, Winter und Kühtai zusammengemixt erhöhen den Spaßfaktor dabei sogar noch einmal. Wenn man sich dann auch noch im „Funpark Kühtai“ befindet, dann ist man endgültig im „Spaß-Himmel“ angelangt. Und bemerkt, wie falsch die Beach Boys gelegen sind. Der Spaß ist nicht in Kalifornien zuhause, sondern im „Funpark Kühtai“. Und auch die Mädchen vor Ort bestehen den kritischen Vergleich mit den „California Girls“ 😉

Neben dem unbedingten Willen zum Spaß sollte man hier jedoch schon auch Können und eine gewisse technische Versiertheit mitbringen. Denn der „Funpark Kühtai“ ist ein Tummelplatz für Könner, aber selbstverständlich auch für „nur“ Leicht-Fortgeschrittene. Auf der Seite „Skiresorts.de“ wird der „Funpark Kühtai“ jedenfalls als „Top Snowpark“ mit 4 Sternen bewertet. Außerdem ist er seit der Jugendolympiade 2012 in aller Munde und von einem Geheimtipp zu einem bekannten Snowpark aufgestiegen. Zu Recht! Wer hier im Kühtai keinen Spaß hat, der ist wohl eine notorische Spaßbremse 😉

Funpark Kühtai II

Sollte euch aber zum Beispiel der Alltag nach all den Weihnachtsfeiertagen schon wieder haben, dann stellt euch doch einfach folgende Situation vor: Ihr packt an einem Wochenende Sack und Pack zusammen und sucht euch eine nette Unterkunft im Ötztal aus. Im Auto hört ihr die ganze Zeit auf dem Weg dorthin „Fun, Fun, Fun“ und „Schifoan“ an, sodass sich euer „Vergnügtheitsfaktor“ und eure Sehnsucht nach Schnee und Skifahren ins Unendliche steigern. Angekommen im Ötztal leiht ihr euch ganz gemütlich und relaxt Ski vor Ort, z.B. in Ötz aus. Und schon kann´s losgehen, denn der „Funpark Kühtai“ ist ja zum Glück nicht weit von dort.

Wie klingt das für euch? Gut? Warum sitzt ihr dann noch rum und seid nicht schon längst bei der Planung eures nächsten Winterurlaubs? Das wäre doch mal ein guter Neujahrsvorsatz: Mehr Urlaub machen…


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Snowdome Bispingen: Skifahren anderswo

Der Snowdome Bispingen liegt ein wenig futuristisch, vor allem aber unerwartet, nahe der Bundesautobahn 7 in Bispingen. Im Süden der Lüneburger Heide liegt Bispingen idyllisch, von Bergen keine Spur. Keine Skipiste nirgends – das könnte man sich zumindest denken. Wer den Snowdome Bispingen zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, der traut seinen Augen zuerst nicht und wird dann zumeist schnell neugierig. Skifahren dort, wo das Land am flachsten ist und der Dialekt recht „platt“ klingt? Niedersächsisch nennt man auch Westniederdeutsch oder auch schlicht und einfach Plattdeutsch. Man kann sich an einem Ort, an dem ein solcher Dialekt gesprochen wird viel vorstellen. Eher denkt man aber wohl an das Wattenmeer, an das Watt an sich und noch vieles mehr. Vielleicht noch an Otto Waalkes. Skifahren und verschneite Pisten hat man eher nicht im Kopf. Aber oftmals kommt es anders und zweitens als man denkt. In Bispingen macht ein „Snowdome“ den Erwartungshaltungen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.

Der Snowdome Bispingen  findet sich an einem unerwarteten Ort an unerwarteter Stelle...

Der Snowdome Bispingen findet sich an einem unerwarteten Ort an unerwarteter Stelle…

Der Snowdome Bispingen und die Skipiste am Flachland… 

Der Snowdome Bispingen bringt die Skipiste dorthin, wo sie eigentlich nicht wirklich zuhause ist. Und verpflanzt eine Idee, eine Stimmung und ein Lebensgefühl kurzerhand ins Flachland, mitten in die Lüneburger Heide. Das klingt erstmals abenteuerlich – und das war und ist es auch. Der Snowdome Bispingen kämpfte dann auch seit der Eröffnung nicht zwingend mit mangelndem Interesse oder gar ausbleibenden Besuchern, das Problem waren vielmehr die Energiekosten, die Hunderttausende Euro verschlagen, was auch zu einer kurzfristigen Schließung des Snowdome Bispingen führte.

Am 02.11. dieses Jahres ging dann die Wieder- oder auch Neueröffnung über die Bühne, mit besserer Energieeffizienz, Schneequalität und höherer Wirtschaftlichkeit. So hört man zumindest von Seiten der Betreiber des Snowdome Bispingen. Es bleibt also ein Ort erhalten, den viele Hamburger oder Berliner nützen, um noch einmal schnell vor dem nächsten Urlaub in den Alpen ihre Skifahrkünste aufzubessern und zu verfeinern. Das Skigebiet direkt vor der Haustüre sozusagen. Ohne Flug und ohne lange Fahrt. Dafür halt auch ohne eigentlichen Wintersportort. Aber man kann schließlich nicht alles haben.

Doch wozu die ganze Sache eigentlich und vor allem: Wer steckt hinter diesem Großprojekt? Das Impressum der Homepage gibt relativ schnell Aufschluss über die Betreiber dahinter. Man bekommt hier folgendes zu lesen: „SNOW DOME Sölden in Bispingen GmbH“. Nach kurzer weitere Suche stößt man auch auf Jakob Falkner, seines Zeichens Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden GmbH und zugleich auch Eigentümer ebendieses Snowdome Bispingen. Die Stoßrichtung des Projektes liegt also auf der Hand: Man will die Stimmung von Sölden in die Lüneburger Heide transferieren. Man könnte es wohl auch ein bisschen provokant formulieren: Sie dort künstlich erzeugen.

Von innen sieht der Snowdome Bispingen durchaus beeindruckend aus...

Von innen sieht der Snowdome Bispingen durchaus beeindruckend aus…

Man kann es aber auch weit positiver formulieren: Hier sollen für Sölden die Gäste von morgen geworben werden. Auch die Sprecherin des Snowdome Bispingen, Leonie Stolz, erklärt, dass es die Grundidee gewesen sei, Sölden als Urlaubsziel zu fördern. Besucher aus Niedersachsen selbst und auch z.B. aus Dänemark, die es verstärkt nach Bispingen zog und zieht, machen dieses Konzept glaubhaft und tragfähig. Eine gute Idee möchte man sagen, aber sicherlich eine mit gewissen Problemen. Nicht nur auf der Ebene der Energiekosten.

Der Snowdome Bispingen muss sich sicherlich die Frage nach dem Verhältnis von Natur und Künstlichkeit gefallen lassen. Lässt sich die Bergkulisse und die Stimmung in Sölden einfach so nach Niedersachsen verpflanzen und wirbt man so tatsächlich die Urlauber von morgen? Oder geben sich diese nicht lieber mit dem künstlich erzeugten Erlebnis zufrieden? Auch die Bergkullisse wird man wohl nur schwer herbeizaubern können. So wird nur eine Ahnung generiert, wie die Stimmung und Atmosphäre in Sölden tatsächlich ist. Genügt diese Ahnung, diese Simulation eines Skierlebnisses wirklich, um die Wintersportbegeisterten von Morgen nach Sölden zu bringen? Natur lässt sich nicht nachahmen, Natur ist einfach da. Bestens präparierte Pisten bekommt man auch im Snowdome Bispingen, doch wie steht es mit dem Nachtleben in Sölden, das jedes Skifahrvergnügen und jeden Winterurlaub in Sölden erst komplettiert?

Der Snowdome Bispingen wird also auch weiterhin etwas futuristisch, „wie ein gestrandetes Raumschiff“, wie es der „Spiegel“ formuliert, in der Lüneburger Heide darauf warten, von zahlreichend Skifahr- und Wintersportbegeisterten aufgesucht zu werden. Es ist fraglich, ob man es in diesem Fall mit der Band U2 halten kann, die einst das Lied „Even better than the real thing“ sangen. Kann das künstlich gemachte und erzeugte wirklich „echter“ als das Echte sein? Man kann sich das wohl kaum vorstellen.